1. digitales Treffen der Regionalgruppe Baden

Zum zweiten Mal wollten wir unser Regionaltreffen in diesem Jahr nicht ausfallen lassen. Nachdem das Treffen im Mai wegen des Lockdowns nicht stattfinden konnte, stand auch das zweite Treffen in diesem Jahr im November wegen dem „Wellenbrecher-Lockdown“ auf der Kippe. Doch in der Planung haben wir im Leitungsteam entschieden, dass wir ein virtuelles Treffen ausprobieren möchten. So hatten wir für den 21. November zu einer Videokonferenz eingeladen.

11 Personen sind der Einladung gefolgt und haben an dem virtuellen Treffen teilgenommen. Es war eine interessante Mischung der teilnehmenden: einige langjährige Teilnehmende waren dabei, andere haben leider gefehlt. Dafür waren neue Interessierte dabei. Eine Godly Play-Erzählerin aus Südbaden konnte teilnehmen, die aus gesundheitlichen Gründen sonst nicht nach Heidelberg hätte kommen können, wo das Treffen stattfinden sollte. Auch aus Nordrhein-Westfalen hat sich eine Teilnehmerin eingeklinkt. So waren wir eine schöne bunte Gruppe. Und am Ende kam sogar noch Martin Steinhäuser aus Leipzig dazu, um über Aktuelles aus dem Verein zu berichten.

Wir haben zu einer Videokonferenz am Samstag von 10 bis 12.30 Uhr eingeladen. Als Portal haben wir uns für Zoom entschieden, für das wir in der Gemeinde einen bezahlten Account haben. Dafür spricht aus meiner Sicht die Qualität, die relativ einfache Möglichkeit der Teilnahme und die zur Verfügung stehenden Funktionen (Warteraum, Bildschirm teilen, Breakout-Raum, Einwahlmöglichkeit mit dem Telefon). Für eine funktionierende Videokonferenz braucht es eine Person, die die Administration wahrnimmt. Zu den Aufgaben gehört der Einlass aus dem Warteraum und gegebenenfalls bei technischen Problemen (Ton, Bild) zu helfen.
Alle Teilnehmenden waren pünktlich da, konnten sich einklinken und kamen gut mit der Technik zurecht. Nach einer kurzen Begrüßung gab es eine Vorstellungs- und Erzählrunde über die eigene Godly Play-Arbeit. Außerdem war Zeit, schon mal das Fest vorzubereiten.

Als Geschichte haben wir uns für die Hiobgeschichte aus dem Band „Vertiefungsgeschichten zum Alten Testament“ entschieden. Dabei haben wir versucht, wie im echten Leben den Eintritt in den Godly Play-Raum nachzustellen. Dazu haben wir einen Breakout-Raum erstellt.

Zuerst habe ich über „Bildschirm teilen“ Fotos von der Kirche außen, der Kirche innen, dem Vorraum und der Tür zum Godly Play-Raum gezeigt. Dann ist die Erzählerin Ulrike Wandtke „vorgegangen“, und ich habe als Moderator und „Hüter der Schwelle“ nach und nach die Teilnehmerinnen gefragt und in den Raum geschickt. Dort wurden sie von Ulrike „in Empfang genommen“ und begrüßt. Das virtuelle „Kreis bilden“ hat gut geklappt und wurde positiv wahrgenommen.
Als alle im Breakout-Raum für die Geschichte waren, habe ich über „Bildschirm teilen“ ein kurzes Video von unserem Godly Play-Raum gezeigt. Dann haben wir auf dem gleichen Weg die Geschichte gezeigt.

Die Geschichte haben wir nicht live erzählt, sondern vorher im Godly Play-Raum mit Kamera und Computer aufgenommen. Dafür ist neben dem Mikrofon mit Ständer und externer Soundkarte außerdem noch ein Video-Capture und eine Software (z.B. OBS Studio) notwendig gewesen. Durch die Gottesdienst-Livestreams, die wir seit März machen, haben wir die nötige Technik und Erfahrung dafür.

Bei der Aufnahme war wichtig, dass es möglichst wenig Umgebungsgeräusche gibt. Das hat erst im zweiten Anlauf funktioniert. Außerdem ist auf die Beleuchtung zu achten. Die war bei unserer Aufnahme etwas zu dunkel.

Nach dem Film mit der Geschichte gab es ein Ergründungsgespräch. Das war auch in der Videokonferenz intensiv und hat zum Nachdenken angeregt. Auf die Kreativzeit haben wir verzichtet. Aber sicher lässt sich auch dafür eine gute Lösung finden. Mit einem Fest, bei dem jeder das Mitgebrachte gegessen hat, haben wir diesen Teil des Regionaltreffens beendet.

Im dritten Teil des Regionaltreffens haben wir uns über die technischen Herausforderungen und Möglichkeiten mit Godly Play in der Coronazeit ausgetauscht. Es gab Informationen aus der Regionalgruppe Baden und aus dem Verein. Zu diesem Zeitpunkt hat sich Martin Steinhäuser dazugeschaltet. Mit einem digitalen Gruppenfoto und einer kurzen Feedback-Runde ging das interessante und schöne Regionaltreffen zu Ende.

Wir hoffen, dass das nächste Regionaltreffen wieder bei einem persönlichen Treffen stattfinden kann. Wenn das nicht geht, dann ist eine Videokonferenz eine gute Alternative.

Tobias Bade

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