Godly Play International

Wussten Sie schon... das Godly Play in mittlerweile 56 Ländern dieser Erde praktiziert wird? Andrew Sheldon aus Kanada koordiniert im Auftrag der Godly Play Foundation die internationale Kommunikation.

Bei einem Vortrag im Juni 2019 unterschied er zwischen vier Gruppen von Ländern: Wo Godly Play in stabilen Strukturen und auf breiter Basis praktiziert wird, wo Godly Play etabliert ist, wo Godly Play einen guten Start hingelegt und schließlich solchen Ländern, wo Godly Play noch in den Kinderschuhen steckt (zur letzten Gruppe zählen zum Beispiel Kambodscha, China, Kolumbien, Äthiopien, Ghana, Israel, Kenia, Pakistan, Peru, Polen, Thailand).

Die Bücher gibt es mittlerweile in acht Sprachen, in weiteren zwölf Sprachen werden gerade Publikationen vorbereitet. Man sollte sich klarmachen, dass es nur eine ganz kleine Schar von überaus engagierten Menschen in der Godly Play Foundation ist, die versucht, in dieser Welle der Ausbreitung die Qualität von Godly Play zu sichern, Kommunikation zu ermöglichen, die Zugänglichkeit von Materialien herzustellen usw. usf.

Die kulturellen und sprachlichen Herausforderungen sind riesig! Andrew Sheldon ist dafür unermüdlich unterwegs, zum größten Teil ehrenamtlich. Wir freuen uns, dass er ein gutes Verständnis für unsere deutsche Weiterentwicklung mit Gott im Spiel entwickelt hat. Der Godly Play deutsch e.V. trägt mit einer kleinen jährlichen Summe zum International Travel Fund der Godly Play Foundation bei, aus dem Delegierte aus weniger wohlhabenden Ländern die Teilnahme an internationalen Konferenzen ermöglicht werden soll.

Das deutsche Kolleg der Fortbildner*innen fühlt sich außerdem in besonderer Weise zuständig, Godly Play-Aktivist*innen aus osteuropäischen Ländern bei der Teilnahme an Vernetzungstagungen in Deutschland finanziell zu unterstützen. Einladungen dazu hat der Vorstand im Blick auf 2020 (13. bis 15. März in Münster) nach Lettland, Weißrussland, Russland, Tschechien und Ungarn versendet. Wir sind gespannt, ob von dort Leute nach Münster kommen!

Martin Steinhäuser

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