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Godly Play / Gott im Spiel mit Kindern

Kinder – auch schon ganz junge - sind Sinn-Erkunder. Geschichten und Spiel helfen ihnen, den Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen und ihre persönlichen Gottesvorstellungen zu entwickeln.

Kindergarten / KiTa
Kindergottesdienst / Kinderkirche
Kindergruppen in der Gemeinde / Christenlehre
RU in der Grundschule

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Godly Play / Gott im Spiel mit Jugendlichen

Identität entwickelt sich in Auseinandersetzung. Godly Play hilft, den Gottesglauben ethisch und existentiell herauszufordern. Geschichten zeigen Optionen und Lebensmodelle. Das Wagnis der Freiheit wird mit Händen greifbar.

KonfirmandInnen
Weiterführende Schulen

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Godly Play / Gott im Spiel mit Erwachsenen

Ihre Erfahrungen vorwärts und rückwärts reflektierend, fragen Erwachsene nach ihrer Verantwortung im Großprojekt von Tradition und Erziehung. Godly Play bietet ihnen dafür unterstützende, geschützte Räume.

Erwachsene
SeniorInnen

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Godly Play / Gott im Spiel in besonderen Situationen

Was trägt mich wirklich im Leben? Auch über klassische Gruppen-Formate hinaus helfen Godly Play / Gott im Spiel-Geschichten, mit dieser Frage umzugehen und gemeinsam nach Antworten zu suchen.

Altersgemischte Gruppen
Seelsorge
Krankenhaus

Eine Kinderliturgie für den Heilig Abend (Godly Play, Bd.3, S.59ff)

Erprobungsbericht aus der Michaeliskirche Leipzig, 24.12.2012

Einbettung siehe Ablaufplan im Anhang 1. Die gesamte Christvesper dauerte 50‘. Dass das Fürbittgebet am Anfang intergenerationell gesprochen wurde, setzte eine wichtige Richtung. Die 5‘-Predigt war als „prophetischer Aufgalopp“ des Weihnachtsgeschehens (von Jesaja her) konzipiert und ein guter Kompromiss: Einerseits hat die Kinderliturgie in sich bereits eine Predigt (letzter Textteil), andererseits ist es in einer missionarischen Situation wie Heilig Abend wichtig, dass der Ortspfarrer auf der Kanzel sichtbar ist (Symbolbild).

Zeit Dauer der Kinderliturgie: 30‘. Es genügte 1 Probe von 2 Stunden Dauer inkl. Kostümprobe.

Personen: Ca. 800 Besucher. 13 mitspielende Kinder, dazu 4 Erwachsene (2 hinten, bei der „losgeh-Station“, 2 vorn, um bei der Aufstellung auf der Bühne zu helfen. Die Figuren wurden von Kindern gespielt: Maria und Josef, die am längsten vorn stehen müssen, waren 8 Jahre alt, die anderen 5-7 Jahre. 5 weitere halfen als Träger der 3 Tiere, der Krippe und Entzünder der Kerze in der Krippe.

Verlauf: Die sich ohne weitere Kommentare aufbauende Krippe sorgte für Fokussierung. Der rasche Wechsel von Liedern und Erzählung half Langeweile zu vermeiden, zumal sich Liedtexte und Spielhandlung ausgezeichnet gegenseitig stützen. Der Erzähler muss sehr klar, deutlich, laut genug sprechen! Auffällig: Schon nach wenigen Minuten sammelten sich vor der 1.Reihe viele Kinder, um besser sehen zu können. Wir hatten im Altarraum 60 cm hohe Bühnenpodeste stehen – das war enorm wichtig.

Aktion: Fleißige Helferlein in der Gemeinde hatten schon im Sommer 1.000 Papiersterne gefaltet und geschnitten. Die Sterne-Aktion haben wir wegen der großen Besucherzahl, und weil in unseren Bänken jeweils 13 Personen nebeneinandersitzen, UMGEKEHRT. Es hätte sonst endlos gedauert, und wenn dann Leute aus der Mitte nach vorn gehen wollen, aber die außen nicht… Chaos droht bis hin zu weinenden Kindern, die ihre Eltern nicht wiederfinden…. Also haben die wir den Textschluss der Kinderliturgie angepasst („der Stern wandert mit uns in unsere Stuben…“ – siehe Anhang 2). Die Krippenkinder haben also ihre Figuration vorn auf der Bühne nach dem letzten Textteil aufgelöst und 10 bereitstehende Körbe mit je 100 Sternen an vorher festgelegte Stellen in die Bankreihen und auf die Emporen gegeben und sind zu ihren Eltern zurückgekehrt, sodass die Bühne wieder leer wurde bis auf die Krippe mit Kerze, Marias leerem Stuhl, den Tieren und dem Stern (im Ständer). Das sah auch sehr effektvoll/verkündigend aus. Von den 1000 Sternen waren nur ca. 200 übrig. Auch diese Variante dauerte lange – weit über das dafür vorgesehene Lied hinaus, sodass von vorn bereits die nächsten Körbe (Kollekte) durchgegeben wurden, als hinten noch die Sterne-Körbe durchgegeben wurden. Trotzdem: Der originale Vorschlag, die Sterne nach vorn zu bringen, verdeutlicht viel stärker das Godly Play-typische, spirituell vertiefende „Gott-nahe-kommen“. Von daher würde ich immer empfehlen, nach praktikablen Lösungen zu suchen, die das erlauben.

Feedback: Insgesamt kam ein durchweg positives Feedback. Klar – es blieb eine „Grund-Unruhe“ – für die aber weniger die Kinder verantwortlich waren, sondern Babies und einige Erwachsene, die plärrten oder schwatzten. So kann man sagen: Es entstand zwar keine wirkliche Stille, und es fehlte der fokussierende, die subjektive Frömmigkeit betonende Effekt des „nach-vorn-bringens“. Aber dennoch blickte ich als Erzähler in nahezu komplett beteiligte, aufmerksame Gesichter und Leute, die in den letzten Jahren mehr Kinder-Christvesper-Erfahrung sammeln konnten als ich, fanden die spielerische, erzählerische und musikalische Grundidee sehr überzeugend.

Anhang 1: Gesamtablauf
Eingangsmusik
Begrüßung
Eingangslied Es ist ein Ros entsprungen, Str.1
Gebet mit Fürbitten (5 Personen aus allen Generationen)
Lied Es ist ein Ros entsprungen, Str.2
Kurzpredigt
Lied Es ist ein Ros entsprungen, Str.3
Kinderliturgie mit folgenden Liedern (siehe Skript):
    O Bethlehem du kleine Stadt
    Es kommt ein Schiff geladen
Stille Nacht
    Kommet ihr Hirten
    Stern über Bethlehem
    Ihr Kinderlein kommet (Ende mit Sternen)
Ansagen
Lied zur Kollekte: Lobt Gott ihr Christen alle gleich (fortgesetzt mit: Kommt und lasst uns Christum ehren)
Dankgebet mit Vaterunser
Segen
Schlusslied O du fröhliche (Heft Nr.5)

Anhang 2: Schlussteil der Kinderliturgie.
Der Stern, der uns hierher brachte, der wandert jetzt weiter mit uns in unsere Häuser, unsere Stuben, in unseren Alltag. Die Kinder bringen jetzt den Stern – viele Sterne! – zu Ihnen in die Bankreihen. Es werden Körbe herumgehen, aus denen Sie sich jeder einen Stern nehmen können. Nehmen Sie die Sterne mit, legen Sie sie zuhause zu Ihrer Krippe, unter Ihren Baum. Der Stern zeigt uns den Weg hinein in das Geheimnis von Weihnachten.
Jetzt holen alle mitspielenden Kinder die Körbe, die am Altar bereitgestellt waren, gefüllt mit Sternen, und bringen sie in die Bankreihen, Seitenschiffe und auf die Emporen während die Gemeinde singt: „Ihr Kinderlein kommet“.

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Fortbildungen

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Auf Kennenlerntagen erleben Sie zwei Geschichten. Sie lernen in einer konzeptionellen Einführung Godly Play / Gott im Spiel anfänglich kennen und diskutieren Ihre Eindrücke kritisch.

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Erzählkurse bieten einen intensive, viertägige Verschränkung von Theorie und Praxis und führen zur Zertifizierung als Godly Play / Gott im Spiel-ErzählerIn.

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Gott im Spiel auf der Buchmesse Leipzig 2018

Die drei neuen Gott im Spiel-Bücher wurden  auf der Buchmesse in Leipzig präsentiert.

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Ein neu erschienenes Buch stellt Godly Play / Gott im Spiel im Spiegel von 17 europäischen Ländern und verschiedenster Forschungsprojekte dar. Die Idee zu diesem Buch entstand auf einer Forschungskonsultation vor Beginn der V. Europäischen Godly Play Konferenz in Riga 2016.

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Das Warten hat ein Ende! Die drei GOTT IM SPIEL-Bücher sind nun endlich erschienen:
- "Handbuch für die Praxis"
- „Vertiefungsgeschichten zum Alten Testament“
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