Satzung des Vereins „Godly Play deutsch e.V.“

 §1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Godly Play deutsch“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und dann den Zusatz „e.V.“ erhalten.
(2) Sitz des Vereins ist Leipzig.
(3) Der Verein kann Mitglied in fachlich geeigneten Vereinen und Verbänden werden.

§2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung und Erziehung in ökumenischem Geist in den deutschsprachigen Ländern und Regionen Europas. Der Satzungszweck wird dadurch erreicht, dass der Verein

(1) Fortbildungen für ehren- und hauptamtlich gemeindepädagogisch Tätige sowie für Religionslehrer und -lehrerinnen nach dem religionspädagogischen Konzept „Godly Play“ durchführt
(2) Konferenzen zur wissenschaftlichen Diskussion dieses Konzeptes durchführt und
(3) die Qualität deutschsprachiger fachlicher Texte und der im deutschsprachigen Bereich verwendeten Fachmaterialien sichert.

§3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.2005.

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder können werden:

a) natürliche Personen, die

aa) in einem für Godly Play relevanten Zusammenhang lehren oder forschen
ab) in Kirchgemeinde oder Schule mit Godly Play befasst sind
ac) im Bereich von Kirchen, Einrichtungen und Instituten mit Godly Play befasst sind,

b) juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die im Zusammenhang von Godly Play tätig sind.

(2) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

(3) Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tod des Mitglieds
b) durch schriftliche Austrittserklärung, wirksam zum Geschäftsjahresende,
c) durch Ausschluss aus dem Verein.

(4) Ein Mitglied, das in erheblichem Maß gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich mitzuteilen. Innerhalb von einem Monat nach Zugang der Mitteilung ist eine schriftliche Berufung beim Vorstand möglich. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung.

(5) Auf Vorschlag aus der Mitgliederversammlung kann die Mitgliederversammlung verdienstvolle FördererInnen von Godly Play als Ehrenmitglieder aufnehmen.

§ 6 Organe

Die Organe des Vereins sind:

1. Der Vorstand
2. Der/die GeschäftsführerIn
3. Die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus der/m 1. Vorsitzenden, der/m 2. Vorsitzenden und der/m 3. Vorsitzenden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch ein Vorstandsmitglied vertreten. Bei Geschäften über 500.- € ist ein Vorstandsbeschluss notwendig.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.

(3) Der Vorstand kann sich Beisitzer mit beratender Stimme berufen. Über deren Höchstzahl entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vollmacht

Der Vorstand wird bevollmächtigt, alle Erklärungen abzugeben und Rechtshandlungen vorzunehmen, die zur Beseitigung von Eintragungshindernissen erforderlich sind. Dies beinhaltet auch die Beschlussfassung über eine Satzungsänderung und gilt auch für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

§ 9 Der Geschäftsführer

(1)Der/die GeschäftsführerIn führt im Auftrag des Vorstandes die laufenden Geschäfte des Vereins.

(2) Der/die GeschäftsführerIn nimmt mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teil.

(3) Der/die GeschäftsführerIn wird jeweils für die Amtsperiode des Vorstands durch die Mitgliederversammlung gewählt.

§ 10 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist mindestens alle zwei Jahre von dem/der 1. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 4 Wochen schriftlich einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen. Über Anträge zur Aufnahme weiterer Tagesordnungspunkte entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit vor Feststellung der Tagesordnung.

(2) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Wahl des Vorstands und des Geschäftsführers bzw. der Geschäftsführerin
b) Entgegennahme des Rechenschaftsbericht des Vorstandes und dessen Entlastung.
c) Entgegennahme des Geschäftsberichtes und Entlastung des Geschäftsführers/ der Geschäftsführerin nach Vorlage des Kassenprüfungsberichtes,
d) Beschlüsse über Satzungsänderungen und Vereinsauflösungen,
e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühr
f) Beschlüsse über die Berufung eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand,
g) Planung und Entscheidung über dem Vereinszweck entsprechende Vorhaben und Initiativen, bzw. Bestätigung der Entscheidungen des Vorstands.
h) Bestellung von zwei RechnungsprüferInnen

(3) Die Mitgliederversammlung ist ungeachtet der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, sofern satzungsgemäß eingeladen wurde.

(4) Der Vorstand hat eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens 20% der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.

(5) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.

§ 11 Mitgliedsbeiträge

(1) Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils im ersten Quartal eines Kalenderjahres im voraus fällig.

(2) Über die Höhe der Mitgliedbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 12 Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Evangelische Kirche in Deutschland, die es durch ihre Bildungsabteilung unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Die Verwendung soll zur Förderung ökumenischer Projekte dienen.

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